Dirt-Bike-Bahn am Aasee

Thema in unserer AG der kleinen Stadtforscher war bisher die alte Landkarte, die in den Klassen nun auch aushängt. Auch der Aasee sowie der Autobahnbau und wie es dazu kam und natürlich die Dirt-Bike-Bahn standen als Thema der Forschungen an. Ja – und der Eisenbahnbau zwischen Osnabrück und Rheine kam auch noch dazu.

Oliver näherte sich dem Thema Dirt-Bike-Bahn: „Am Mittwoch den 19.2.2014 waren wir am Aasee und haben uns die Dirt-Bike-Bahn angeschaut. Im Sommer sind viele Jugendliche dort, um Stunts oder ähnliches mit ihrem BMX zu machen. Die Dirt-Bike-Bahn wurde im April 2013 gebaut.

Früher waren auf dem Gelände am Aasee sumpfige Wiesen und schlechte Ackerböden. Früher sind die Dirt-Bike-Fahrer immer in ein Wald gefahren wo sie sich austoben konnten mit den Dirt-Bikes.

Doch ein Bauer, der dort wohnte, musste immer aufpassen, das nichts am Weg kaputt war oder keine schlimmen Spuren im Boden waren. Doch kam es immer wieder vor, dass die Wege beschädigt wurden. Der Bauer musste sich was einfallen lassen, damit die Dirt-Bike-Fahrer sich wo anders austoben sollten. Deshalb wurde mit den Bürgermeister gesprochen und überlegt am Aasee eine Dirt-Bike-Bahn zu eröffnen. Dieser Plan wurde erfüllt. Im April 2013 wurde die Dirt-Bike-Bahn eröffnet. Heute fahren viele Jugendliche und Teenager zum Aasee mit ihrem Dirt-Bikes, um sich an der Dirt-Bike-Bahn auszutoben. Doch leider verletzten sich auch mal einige Leute dabei.“

Auch Tobias beschreibt in seinem Text die Entstehung der Bahn: „Ein paar Dirt-Biker aus Laggenbeck sind in den Wald eines Bauern gegangen und haben diesen als Dirt-Bike-Bahn benutzt. Dann hat jemand dem Bauern gesagt, dass er die Verantwortung für Leute übernehmen muss, die sich in seinem Wald aufhalten.

Der Bauer wusste, das Dirt-Biken gefährlich sein kann. Deshalb ist der Bauer mit den Jugendlichen zum Rathaus gegangen und hat mit dem Bürgermeister und den Jugendlichen nach einer Lösung gesucht. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass man am Aasee auf einer freien Fläche eine Dirt-Bike-Bahn errichten kann. Dann bauten die Dirt-Biker mit ihren Eltern die Dirt-Bike-Bahn. Wenn dort nun etwas Schlimmes passiert, kümmert sich der Bürgermeister darum. Die Sparkasse gab auch Geld dafür.

Die Kinder und Jugendliche haben durch ihren eigenen Einsatz mit der Hilfe von Bürgermeister und Eltern erreicht, dass für sie eine Anlage gebaut wurde.“

Die Dirt-Bike-Bahn hat auch eine eigene öffentliche Facebook Seite. Dazu gibt es auch noch einen tollen Film auf Youtube vom Kanal4KrankenhausTV :

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Baumpflanzaktion der Stadtforscher AG

Die Stadtforscher AG der Gesamtschule Ibbenbüren pflanzen Bäume mit dem Förster.

Am 11.12. besuchte der Förster die kleinen Stadtforscher in der Schule. Zunächst galt es zu klären, was ein Förster überhaupt macht. Ihr wisst, was ein Verkehrspolizist im Straßenverkehr macht? Er gibt darauf Acht, dass bestimmte Regeln eingehalten werden. Und eine solche Tätigkeit hat auch ein Förster. Natürlich legt er auch fest, wie viel Wild in einem bestimmten Waldstück leben darf. Danach berechnet er dann die Anzahl an Tieren, die zum Abschuss frei sind. Doch im Wesentlichen geht es ihm um die Bäume und die Pflanzen, um dass System Wald. Wenn zum Beispiel zu viele Rehe auftreten, dann werden die jungen Knospen und Triebe zu stark abgefressen. Der Wald verjüngt sich nicht ausreichend. Oder es werden Neuanpflanzungen vom Wild abgeerntet. Dann muss der Mensch regulierend eingreifen. Wir haben auch gelernt, dass die jungen Knospen und Triebe der Bäume den Rehen am besten schmecken.

Am 14.12., am Samstag, konnten wir mit dem Förster Bäume pflanzen. Wir trafen uns gegen 09.00 Uhr morgens und fuhren dann gemeinsam mit einer Gruppe von ca. 30 Personen in den Wald. Früher war an dieser Stelle eine Kiefernanpflanzung. Diese Kiefern sind im Sommer und im Herbst gefällt worden und das Holz konnte man verwerten. Jetzt soll an dieser Stelle ein Mischwald von Buchen, Ulmen und Eichen entstehen. Bei diesen Personen, die sich an diesem Samstag aufgemacht haben diesen neuen Wald zu pflanzen, handelt es sich um Ibbenbürener Bürger. Der Förster hat jedem von uns eine Aufgabe zugeteilt. Wir mussten die Menschen beim Tragen der jungen Pflanzen, zerlegbarer Minigewächshäuser und beim Ausheben der Pflanzlöcher unterstützen. Und natürlich haben wir auch selbst eine Gruppe von Bäumen gepflanzt.

Dabei setzten wir vier Bäume auf die vier Ecken eines Quadrates der Kantenlänge ca. 1 Meter. Ein fünfter Baum kam in die Mitte des Quadrats. Ihr werdet nun sagen, das ist doch für einen dicken Baum viel zu eng. Das stimmt so nicht ganz. Alle fünf Bäume werden um Licht, Wasser und Nährstoffe konkurrieren. Dabei wird der mittlere Baum die meisten Anstrengungen unternehmen müssen zurecht zu kommen. Er wird sich am meisten nach oben strecken müssen und die Wurzeln besonders tief und fest im Boden verankern müssen. Dafür schützen ihn die vier Begleiter aber auch vor starkem Wind und den Stamm vor zu viel Sonne – besonders im Winter. Auch vor dem Verbiss durch Wild muss er sich in den ersten Jahren nicht zu viel Sorgen machen.

Die Stadtforscher AG der Gesamtschule Ibbenbüren im Wald.

In fünfzehn bis zwanzig Jahren wird der Förster beschließen die vier Begleitbäume zu entfernen und der zentralen Pflanze nun mehr Raum zu geben. So wird dieser Baum zu einem besonders kraftvollen, geraden und von Seitentrieben freien Gewächs.

Dieser Baum wird in seinem Bereich den Wald prägen. Es werden sich auf seiner Oberfläche große Mengen von Algen, Pilzen und Insekten ansiedeln. Er wird für uns im Laufe seines Wachstums eine große Menge Sauerstoff produzieren, dabei die Luft filtern und reichlich neue Holzsubstanz aufbauen. Vielleicht wird einmal ein Möbeltischler in ca. 150 bis 200 Jahren aus diesem Holz Möbel, Schränke und Tische herstellen. Vielleicht endet er auch als Brennholz, wenn bei einem Sturm seine Wurzeln nicht mehr ausreichend gegründet sind oder Äste abgerissen werden. Auf jeden Fall hat dieser Baum durch unsere Vorbereitung eine große und lange Zukunft.

Die Pflanzstellen wurden mit einem GPS-System vermessen. Man hat nun genau die Lage nach den Längen- und Breitengraden auf unserer Erde erfasst. Diese Daten wurden auf Urkunden geschrieben und den Pflanzern übergeben. Auch wir haben vier Urkunden bekommen. Das Forstamt und die Stadtführer schickten sie an unsere Schule. Ort, Zeit und Baumart sind nun für uns dokumentiert.

Text von Annika
(Aus der Sicht einer jungen Pflanze, die mal ein Baum werden wird)

Der Traum-Baum

Ich finde es immer so spannend wenn ich darüber nachdenke, wie ich später einmal wohl aussehe. Dabei bin ich doch jetzt noch so klein und schmal. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass ich später mal groß und stark sein werde. Nachts träume ich dann immer davon, einer dieser starken Bäume zu werden, die so einen dicken Stamm haben.

Aber bis das so weit ist, sind sicher wieder einige Jahre vergangen. Die Welt wird dann wohl anders aussehen. Wenn ich groß wäre hätte ich dann eine super Aussicht. Vieleicht könnte man auch noch auf meinen Ästen klettern. Im Frühling hätte ich jedes Jahr nagelneue Blätter, die im Herbst wieder abfallen würden. Damit fängt dann alles wieder neu von vorn an.

Und im Winter liegt der Schnee auf meinen riesigen Zweigen. Aber irgendwann käme der Förster damit er mich fällt. Und dann hätte ich noch ein weiteres Leben vor mir, als ein schönes Holzregal oder als ein Tisch.

Ab dann wäre mein Baum-Traum wohl erfüllt oder wäre er dann vorbei?

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Postgeschichte

Alter Posthof/Augenoptik Hoffschulte – Poststraße 5 – 2008 Quelle: http://www.stadtmuseum-ibbenbueren.de

In der Poststraße steht der „Alte Posthof“. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1743, die Zahl ist am Giebel auch noch zu erkennen. Hier war von 1781 bis 1856 die Poststation in Ibbenbüren untergebracht. Auf der Seite des Stadtmuseums: www.stadtmuseum-ibbenbueren.de gibt es eine viele alte und neue Bilder der Gebäude Poststraße.
Das Haus ist ein Baudenkmal und hat auch eine Denkmaltafel der Stadt Ibbenbüren erhalten.

Denkmaltafel am Gebäude Poststr. 5 Quelle: http://www.stadtmuseum-ibbenbueren.de

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Das Buch „Postgeschichte(n) aus der Stadt Ibbenbüren. Herausgeber: Stadtmuseum Ibbenbüren

Über die Geschichte der Post in Ibbenbüren hat das Stadtmuseum ein ganzes Buch geschrieben. In „Postgeschichte(n) aus der Stadt Ibbenbüren“ findet ihr ein ganze Menge darüber wie Briefe früher ausgesehen haben, wo noch andere Postgebäude waren und vieles andere zum Thema. Vielleicht schaut ihr mal rein in das Buch.

 

Gedenkstein am Alten Posthof in Ibbenbüren anlässlich der Krönungsreise im Mai 2014. Quelle: privat

Früher wurde die Post mit Postkutschen befördert. Die Linie von Hannover über Osnabrück führt nämlich direkt durch Ibbenbüren weiter nach Amsterdam. Und diese Postkutschenlinie wurde auch oftmals von Fernreisenden genutzt. Zum Beispiel als vor 300 Jahren im Jahr 1714, der hannoversche Kurfürst Georg Ludwig zu seiner Krönung zum König Georg I. nach England reiste, machte er mich seinem Gefolge auch in Ibbenbüren halt. Dieses Jubiläum wurde mit einer historischer Krönungsreise auf der damaligen Kutschenroute 2014 nachgestellt und am 5. Mai 2014 wurde die Kutsche in Ibbenbüren am „Alten Posthof“ empfangen. Bürgermeister Heinz Steingröver und Georg Ludwig enthüllten vor Ort dann gemeinsam einen neuen Gedenkstein.

 

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Der alte Friedhof

Die Stadtforscher AG der Gesamtschule Ibbenbüren am „Alten Friedhof“

Das Wichtigste, das man in unserer AG lernen kann, ist – Fehler, die andere vor uns schon einmal gemacht haben braucht man selbst nicht zu machen. Die Möglichkeit Fehler zu begehen ist unendlich groß. Man muss nicht jeden Fehler selbst machen. Deshalb ist es immer notwendig zu erfahren, wie haben die Menschen vor uns ein Problem gelöst. Darum sind auch die Arbeiten der kleinen Stadtforscher sinnvoll und notwendig.

Alter Friedhof in Ibbenbüren

Vorerst der letzte Einsatz der kleinen Stadtforscher in ihrer alten Zusammenstellung. Das über ein halbes Jahr bewährte Team traf sich am 29. Januar zur letzten Forschungsreise. Ziel war der „alte Friedhof“. Aber was heißt hier eigentlich „alter Friedhof“. Friedhöfe gibt es in Ibbenbüren schon aus der Bronzezeit und frühen Eisenzeit. Mit „alter Friedhof“ ist der Friedhof zwischen den beiden Krankenhäusern, dem Elisabeth-Hospital und dem Bodelschwingh-Krankenhaus.

Wir hatten schon über den Granatsplitter einen Hinweis auf die Zeit des „zweiten Weltkriegs“ bekommen. Das ist die Zeit zwischen 1939 und 1945. Der Granatsplitter hat uns auf eine Zeitreise gebracht. Und hier auf dem „alten Friedhof“ fanden wir noch einmal Zeugnisse aus dieser Zeit. Da ist zum Beispiel ein zerschossener Grabstein oder eine von Gewehrkugeln durchsiebte Bronzeskulptur.

Das alles ist nun bald siebzig Jahre vorbei. Doch ist es immer noch wichtig sich an dieses zu erinnern. Für uns und die Generation unserer Eltern hat es nie einen Krieg gegeben. Wir haben nie zerschossene Häuser und Menschen gesehen. Höchstens einmal in den Nachrichten im Fernsehen. Ist das schon ein Beweis dafür, dass die Menschen in Deutschland aus der Geschichte gelernt haben? Denn eine so lange zeit ohne Krieg, massenhaften Tod und Verwüstung der Städte und Landschaften hat es in Mitteleuropa und Deutschland noch nie gegeben.

Das unsere Zeit auch ihre drängenden Probleme hat, die man früher nicht so sehr kannte zeigten uns noch die Funde von „Spitzen“ auf dem Friedhof. Hier hatten sich Drogenabhängige, Suchtkranke ihre Rauschgiftdosis gespritzt.

Die Stadtforscher AG der Gesamtschule Ibbenbüren

Ach ja – und weil es so bitter kalt war auf dem Friedhof haben wir noch einen wunderbaren heißen Kakao genossen!!

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Partnerstädte

Städtepartnerschaften gehören heute ganz selbstverständlich zur kulturellen Identität einer Gemeinde und leisten einen Beitrag zum Frieden in der Welt. Die Stadt Ibbenbüren ist seit 40 Jahren freundschaftlich mit Gemeinden in Europa verbunden. Gemeinsame Aktivitäten und Treffen fördern seitdem das „grenzenlose“ Kennenlernen.

Der 2001 gegründete Städtepartnerschaftsverein Ibbenbüren e. V. initiiert vielfältige Kontakte und Projekte und ermöglicht Kindern und Jugendlichen Treffen mit ihren Altersgenossen in den Nachbarländern. Das Engagement der Vereinsmitglieder wird von der Stadt Ibbenbüren unterstützt.

Die Stadt Ibbenbüren unterhält mit folgenden Städten eine Städtpartnerschaft:

Partnerstädte
Dessau-Roßlau
Dessau-Roßlau>> weitere Informationen
Gourdon
Gourdon
– Frankreich
>> weitere Informationen
Hellendoorn
Hellendoorn
– Niederlande
>> weitere Informationen
Jastrzębie Zdrój
Jastrzębie Zdrój
– Polen
>>Weitere Informationen
Prievidza
Prievidza
– Slowakei
>> weitere Informationen

Städtepartnerschaftsverein Ibbenbüren e. V.

Alfons Köster – Flottwellstr. 1, 49479 Ibbenbüren
Tel.: 0049-5451-17707,
E-Mail: koester.ibb@t-online.de

Quelle: Homepage der Stadt Ibbenbüren

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Von oben betrachtet

Ihr wolltet immer schon mal auf den Kirchturm der Christuskirche in der Innenstadt? Hier ein paar Fotos von oben:

Blick vom Kirchturm der Christuskirche
©Stadt Ibbenbüren
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Blick vom Kirchturm der Christuskirche
©Stadt Ibbenbüren

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Blick vom Kirchturm der Christuskirche ©Stadt Ibbenbüren

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Über den Dächern der Stadt

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Die Stadtforscher der Gesamtschule blicken auf Ibbenbüren

Ein sonniger, trockner Tag und die kleinen Stadtforscher (unsere AG mit Stadtführer Dr. Michael Kriege) sind in der Stadt unterwegs. Ziel ist dieses Mal – das Elisabeth-Krankenhaus. Dort wo in der Stadt oft ein Hubschrauber landet. Wenn man von unten das Krankenhaus anschaut, sieht man oben auf dem Dach des Hauses einen großen kreisrunden Teller. Das ist der Hubschrauberlandeplatz. Dort wollen wir hin. Wir haben uns angemeldet. Zunächst mussten wir in einem Konferenzraum warten. Dann wurden wir abgeholt und von einem netten Mann auf das Dach geführt. Immer wieder mussten wir von einem Aufzug auf eine Treppe. Es wurden Türen auf- und zugeschlossen. Endlich standen wir auf dem Dach. Wir hatten einen tollen Blick auf die ganze Stadt, auf das Rathaus, die Kirchen und alle anderen Gebäude.

Wenn hier ein Hubschrauber landet, bringt er verletzte Menschen, die vielleicht einen Verkehrsunfall hatten. Die müssen dann in dem Krankenhaus operiert werden. Dieser Aufenthalt auf dem Hubschrauberlandeplatz ist für uns ein schöner Moment. Kommt man aber mit dem Hubschrauber hier an, dann hat man wohl schon Schlimmes erlebt und auch noch schlimme Sachen vor sich. Eine Operation, Schmerzen und vielleicht Langeweile, wenn man lange im Bett bleiben muss. Das ist alles nicht schön.

Damit dieses Alles erleichtert wird, arbeiten in den Krankenhäusern in Ibbenbüren über 750 Menschen. Krankenschwestern und Krankenpfleger, Ärzte, Techniker und andere Mediziner – alle sind notwendig, damit ein Krankenhaus funktioniert. Und Schwester Michaela ist auch da.

Aber wir stehen hier und freuen uns an dem Blick auf die Stadt. Im Norden sieht man den Schafberg und das Kraftwerk. Im Süden liegt der Teutoburger Wald und man erkennt die Stärkefabrik von „Crespel & Deiters“. Im Westen guckt man bis Püsselbüren und im Osten sieht man den Laggenbecker Kirchturm. Die Kirche heißt „St. Maria-Magdalena“.

DSC 0522Hätte in der Zeit, als wir auf dem Hubschrauberlandeplatz waren, ein Hubschrauber landen wollen, dann hätten wir sofort auf einem vorher abgesprochenen Weg zurück ins Krankenhaus laufen müssen. Denn es muss dann immer alles sehr schnell gehen. Für den Patienten geht es dann wirklich meistens um“ Leben oder Tod“. Für uns war es an diesem Tag ein schöner Platz. Für andere ist es ein wichtiger Platz, weil er ihnen Hilfe in großer Not verspricht.

Nach dem Ausflug haben wir wieder Texte über unsere Erlebnisse geschrieben:

Sörens Gedanken zu dem Besuch:

Es waren einmal zwei Kinder. Sie waren Geschwister. Das Mädchen hieß Johanna und der Junge hieß Tom. Sie gingen beide auf andere Schulen. Johanna ging auf die Gesamtschule und Tom ging auf die Grundschule. Als an der Gesamtschule die AGs gewählt wurden, kam Johanna in die Stadtforscher-AG, denn sie wollte die Stadt Ibbenbüren kennenlernen, denn andere Schüler sagten, Ibbenbüren ist eine richtig tolle Stadt. Als Johanna dann die erste AG-Stunde hatte, erfuhren sie, dass sie nächste Woche auch schon aufs Krankenhaus, wo der Hubschrauber immer landet, gehen. Dann kam Johanna nach Hause und erzählte Tom, wo sie nächste Woche hingehen würden. Nach kurzer Zeit war Tom schon neidisch, denn er wollte auch schon immer mal auf denn Hubschrauberlandeplatz.

Dann war es so weit. Johanna machte den Ausflug zum Hubschrauberlandeplatz. Johanna war sehr aufgeregt und gespannt auf das, was sie da erwartet. Und Tom saß nur zu Hause und dachte, was er machen kann, aber er hatte immer den Gedanken auch mal auf denn Landeplatz zu gehen. Johanna kam dann später von der Reise zurück und erzählte Tom alles.

So schlug auch Tom in der Schule vor, mal so einen Ausflug zu machen. Und ein paar Wochen später war Tom nun endlich auch mal auf denn Landeplatz gewesen und er war stolz wie Oskar, dass er sich das schöne Ereignis mit seiner Schwester teilen konnte.

Danach versetzt sich Sören in die Figur „Tom“ seiner Geschichte:

Als ich von Johannas Ausflug erfuhr, fand ich es immer noch Klasse, dass wir diesen Ausflug auch erleben durften. Als ich dann von der Schule kam, war Johanna schon lange zuhause, denn sie schrieb eine Szene über das, was sie auf dem Krankenhaus erlebte hatte und ich fragte sie, ob ich zu der Szene ein paar Bilder malen dürfte, weil ich es ja jetzt auch erlebt hatte. Als ich dann tausend Mal fragte, sagte sie endlich ja. Ich malte, wie ich oben auf dem Hubschrauberplatz war. Als der Tag auch dann schon vorbei war, ging ich ins Bett und träumte davon, wie wir AGs an unsere Schule bekommen. Johanna wacht jeden Morgen auf, wenn ich noch am schlief, doch heute war sie so laut, dass ich nicht mehr schlafen konnte. Sie holte mich aus meinen Traum, in dem ich genau wie Johanna Stadtforscher werde, und zum Beispiel mal den Bürgermeister besuche. In der Schule erzählte ich von der Stadtforscher-AG und alle fanden es „cool“. Ich freute mich schon auf das nächste Jahr. Denn dann wäre es so weit. Die AGs würden ausgewählt. Da wären die Comic-AG, die Roboter-AG und jetzt wären nur noch zwei AGs da: die Stadtforscher-AG und die Zauberer-AG. Nach kurzer Zeit stellte sich raus, dass ich in der Stadtforscher-AG war, und ich freute mich sehr dolle. Natürlich kam ich auch in die AG, weil ich sie vorgeschlagen hatte. Dann ging ich wieder nach Hause und sagte Johanna, in wessen AG ich gekommen bin. Sie fand es toll, dass wir jetzt zwei kleine Stadtforscher in der Familie hatten.

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